Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu KI in der Bildung. Zusammenfassungen der wichtigsten Studien und ihre Implikationen für die Praxis.
Umfassende Analyse der Chancen und Risiken generativer KI im Bildungsbereich. Untersucht wurden 500+ Schulen in den USA mit unterschiedlichen KI-Policies. Kernbefund: Strukturierte Integration schlägt sowohl pauschale Verbote als auch laissez-faire Ansätze in Bezug auf Lernergebnisse.
Internationale Leitlinien der UNESCO für einen ethischen und pädagogisch sinnvollen Einsatz von KI. Betont die Notwendigkeit von humanistischen Werten, Inklusion und kritischer Medienkompetenz. Warnt vor unreflektierter Technologieadoption.
Analyse von PISA-Daten mit Blick auf 2030: Welche Kompetenzen werden relevant bleiben, wenn KI viele kognitive Routineaufgaben übernimmt? Fokus auf Meta-Kognition, kritisches Denken, Kreativität und sozial-emotionale Kompetenzen.
Systematische Auswertung von 127 Studien zu KI-gestütztem Lernen. Durchschnittlicher Effekt d = 0.38 (moderat positiv), aber starke Heterogenität. Moderatoren: Art der KI-Integration, Fachbereich, Altersstufe, Expertise der Lernenden.
Grundlegende Forschung zu «desirable difficulties»: Lernende, die zunächst scheitern und ringen, entwickeln langfristig tieferes Verständnis. Hochrelevant für die KI-Debatte: Effizienz ist nicht immer lernförderlich.
Positionspapier der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren. Empfiehlt Integration statt Verbot, betont kantonale Autonomie und die Notwendigkeit von Weiterbildung für Lehrpersonen.
Strukturierte KI-Integration schlägt sowohl Verbote als auch laissez-faire in Bezug auf Lernergebnisse.
Die Effekte von KI-Nutzung hängen stark vom Vorwissen ab. Novizen brauchen andere Regeln als Experten.
Wenn KI nur das Produkt liefert, fehlt der Lernprozess. Didaktische Schleifen sind entscheidend.