Souveränitätsdidaktik für das KI-Zeitalter

Ein praxistaugliches Framework für den bewussten Einsatz generativer KI im Unterricht. Wissenschaftlich fundiert, rechtssicher und sofort umsetzbar.

9 Axiome
3 Achsen
4 Modi
12 Interventionen

Das KI-Paradoxon in der Bildung

Generative KI verändert die Beziehung zwischen Lernenden und Wissen grundlegend.

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Die Herausforderung

  • Mehrdeutige Urheberschaft – Wer hat was geleistet?
  • Kognitives Offloading – Denkprozesse werden ausgelagert
  • Assessment-Krise – Traditionelle Prüfungen werden obsolet
  • Digitale Kluft – Ungleicher Zugang verschärft Unterschiede

Die Lösung

  • Kognitive Souveränität – Bewusste Kontrolle über KI-Nutzung
  • Klare Entscheidungslogik – 4 Modi: Verbieten bis Erlauben
  • Praxiserprobte Interventionen – 12 sofort einsetzbare Formate
  • Transparenz-Protokolle – Nachvollziehbarkeit statt Verbote

Die Bausteine des Modells

Vier Kernelemente bilden zusammen ein robustes System für lernwirksame KI-Integration.

Die vier Entscheidungsmodi

Abhängig von Situation und Lernziel empfiehlt das Modell einen von vier Modi.

Verbieten

KI-Nutzung wird untersagt, weil der kognitive Prozess selbst das Lernziel ist.

Beispiel: Erste Erarbeitung neuer Konzepte
Begleiten

KI-Nutzung ist erlaubt, aber nur unter Anleitung und mit Reflexionsschleifen.

Beispiel: Peer-Teaching mit KI-Vorbereitung
Begrenzen

KI darf für bestimmte Teilaufgaben genutzt werden, nicht für das Kernprodukt.

Beispiel: Recherche ja, Texterstellung nein
Erlauben

Volle KI-Integration, da Expertise vorhanden und kritische Bewertung möglich.

Beispiel: Fortgeschrittene Projektarbeit

Modellkomponenten

Vertiefen Sie sich in die einzelnen Bausteine des Modells.

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